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Sie gehören nicht nur zu den grausamsten, sondern auch zu den billigsten Waffen: Schätzungen gehen von 70 bis 110 Mio. verlegten Minen, verteilt auf 70 Länder, aus. Der massive Einsatz von Landminen bedeutet eine allgegenwärtige Gefahr und bringt großes Leid durch Tod und Verstümmelung.
Für die Gesellschaften der "Dritten Welt" bedeutet dies eine Bürde, die von den ohnehin durch Armut belasteten Regionen kaum bewältigt werden kann. Eine positive Entwicklung der verminten Länder ist für viele Jahre gravierend gehemmt.
Denn solange Felder durch Minen verseucht sind, können sie landwirtschaftlich nicht genutzt werden. Solange Straßen vermint und deshalb nicht befahrbar sind, werden Handel und Versorgung behindert. Vertriebene können nicht in ihre Heimatdörfer zurückkehren und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen gelangen nicht sicher an ihren Einsatzort.
Die Stiftung Sankt Barbara ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Munster. Ihr Stiftungszweck ist die Förderung der
Fürsorge für Kriegsopfer, -hinterbliebene und -beschädigte infolge von Landminen sowie die Entwicklungshilfe.
Die Stiftung Sankt Barbara hat sich nicht nur die Räumung von Minen zur Aufgabe gemacht, sondern kümmert sich auch um die Minenopfer und deren Hinterbliebene.
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