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  Die Stiftung Sankt Barbara hat es sich seit ihrer Gründung im Jahr 1995 zur Aufgabe gemacht, in ehemaligen Kriegsgebieten Landminen zu räumen, den Opfern humanitäre Hilfe zu leisten und anschließend die Gebiete zur rekultivieren. Das Konzept beinhaltet sowohl die Komponente des humanitären Minenräumens als auch den Aspekt der Entwicklungshilfe, Lebensräume der einheimischen Bevölkerung zurückzugewinnen.
Der prognostizierte Klimawandel wird erheblich dazu beitragen, dass die ohnehin knappen Wasserressourcen die Siedlungsräume verändern. Für die Landwirtschaft müssen deshalb Brunnen gebohrt, das Wasser mit Solarpumpen gefördert und mit alternativer Energie wie z. B. Windrädern in einfachen Entsalzungsanlagen trinkbar gemacht werden. Dr. Koehler hat in Ghana 3000 Brunnen gebohrt.
Die Nachhaltigkeit entsteht durch die Heranbildung der Eigenverantwortlichkeit in den lokalen Strukturen. Die Stiftung arbeitet so weit wie möglich mit lokalen Kräften, um damit dem obersten Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe gerecht zu werden.
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