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| Vermintes Gelände |
| von Thomas Roth, 11.01.2009 14:42:57 |
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Norbert Rossa, die Stiftung Sankt Barbara und die Suche nach den tückischen Waffen |
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| Wie mühsam die Suche nach den tückischen Waffen ist, lässt sich an den Zahlen ermessen, die der Geschäftsführer vorlegt: In den zwölf Jahren seines Bestehens habe das Team der Stiftung rund 3.700 Minen gefunden und kontrolliert gezündet. Wie mühsam die Suche ist, erläutert er mit Bildern und Zeichnungen. […] Auf dem Bauch liegend, mit stabilen Plexiglas-Schild vor dem Gesicht und Schutzanzüge für den ganzen Körper […] suchten die Männer den Boden ab, in glühender Hitze und mit größter Vorsicht. […] Unterstützung bekommt die Stiftung von vielen Seiten. […] Wie ein kleines „Who is who“ liest sich die Liste derjenigen, die dabei sind: Der Journalist Peter Scholl-Latour gehört ebenso dazu wie der Schauspieler Karlheinz Böhm, der mit seinem Projekt „Menschen für Menschen“ seit Jahrzehnten erfolgreich in der Entwicklungshilfe arbeitet. Horst Hirschler, Abt des Loccumer Klosters und ehemaliger Bischof der Landeskirche Hannover ist stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums, und auch Ernst August Prinz von Hannover gehört in die Runde. Das Anliegen der Stiftung verhallt nicht ungehört, sondern ruft selbst Prominente auf den Plan. […] Nach Schätzungen der UN sind in 70 Ländern rund 110 Millionen Landminen verscharrt. […] Doch Norbert Rossa und sein Team lassen sich nicht entmutigen und arbeiten unbeirrt weiter in dem Wissen: „Es gibt viel zu tun“. (Quelle Schaumburger Nachrichten, 10 Januar 2009) (tr) |
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